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Die ökologische Abfallwirtschaft bedeutet die Durchführung verschiedener, verbundener Maßnahmen, wobei zuerst versucht wird, die Menge an tatsächlichem Abfall sowie seine „Bedenklichkeit“ zu verringern, danach versucht man den dennoch entstandenen Abfall maximal zu nutzen bzw. zu recyclen und erst am Ende wird das, dessen Entstehung nicht verhindert werden konnte und was nicht brauchbar ist, bearbeitet und auf die, für die Umwelt, am wenigsten schädliche Art entsorgt.

Es ist wohl bekannt, dass der plötzliche Durchbruch der konsumistischen und Verbrauchergesellschaft nach Mittel- und Osteuropa eine Krise hinsichtlich der Abfallentsorgung hervorgerufen hat, auf welche die Regierungen in der Mehrzahl unvorbereitet waren, und dass diese bis jetzt keine entsprechenden Schritte unternommen haben, um das Problem zu lösen.

Es ist eine Tatsache, dass die Textilkomponente einen relativ kleinen Teil des kommunalen Abfalls ausmacht (2-3%), aber absolut gesehen handelt es sich um ca. 15000 Tonnen Textilabfälle pro Jahr in der Republik Kroatien. Es ist wichtig hervorzuheben, dass es sich um ein Material handelt, welches eine hohe Wiederverwertungsstufe hat und weite Möglichkeiten erneuter Verwendung.

Das Sammeln, die erneute Verwendung und das Recycling von Textilien haben positive ökologische und wirtschaftliche Einflüsse (das Volumen dieser Sorte von Materialien auf den Abfalldeponien wird verringert, ebenso wie die schädlichen Emissionen, als Folge des Zerfalls natürlicher Materialien, wobei Methan entsteht, und, nicht zu vergessen, die sehr lange Zersetzungszeit synthetischer Materialien). Außerdem wird durch die Wiederverwendung von Textilmaterialien Energie und Wasser gespart und die Pestizidmenge verringert, die bei der Herstellung neuer Rohstoffe anfällt.

Gebrauchte Textilmaterialien (Kleidung, Haustextilien und Industrieabfall) haben große Wiederverwendungsmöglichkeiten. Es gibt viele Möglichkeiten zur Wiederverwendung, deren organisierte Durchführung schädliche Einflüsse auf die Umwelt deutlich verringert. Die Wichtigkeit der Wiederverwendung gewinnt aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Die technologischen und Marktmöglichkeiten der Vliestextilienindustrie sind die Basis des Massengebrauchs regenerierter Textilmaterialien, schließen aber die anderen Gebrauchsmöglichkeiten (Re-Wear, Re-Use) nicht aus, sondern ergänzen sich. Unvermeidliche Teile des Prozesses sind Verbrennungsanlagen und Deponien, aber in weitaus geringerem Ausmaß, als heute in der Republik Kroatien der Fall ist.

Im Einklang mit den globalen Trends präsentiert das positive Organisationssystem unseres Herstellungsprozesses, nach den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung, das hohe ökologische Bewusstsein unserer Firma. Unser Textilmaterialien-Recyclingprojekt „Öko-Öko“ entstand in zwei Phasen: die Ökonomiephase, welche die Eigenproduktion von Rohstoffen ermöglicht, mit der daraus folgenden Verringerung des eigenen Abfallausstoßes in die Umwelt und des Abfalls anderer Textilindustrien. Die zweite Phase, Ökologie, umfasst die Verarbeitung des gesamten gesammelten Textilabfalls in der Republik Kroatien.

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